Die Siebtrommel als Hauptanlagenkomponente in modernen Aufbereitungsanlagen wurde von der Firma Sutco entwickelt. Sie dient zur Erzeugung von verschiedenen Kornfraktionen, zum Auflösen von Agglomeraten und zur Material-Homogenisierung.

Siebtrommeln werden eingesetzt für die Absiebung eines sehr großen Materialspektrums wie: Schlacke, Baumischmaterial, Pappe-Papier, Kunststoffe, Holz etc. Erzeugung von 2 bis 4 Siebschnitten und Durchsätze bis 160 t/h sind möglich.

EINSATZZWECK

  • Erzeugung von verschiedenen Kornfraktionen
  • Auflösen von Agglomeraten
  • Homogenisierung

SYSTEMBESCHREIBUNG

Das Herz der Siebtrommel bildet der geneigt eingebaute Trommelkörper, der über den Umfang mit sechs Wechselblechen je nach Siebschuss ausgestattet ist. Je nach Dimensionierung kann der Trommelkörper 4 bis 10 Siebschüsse umfassen. Der Trommelkörper ist auf zwei überdrehten Laufringen verlagert. Je nach Erfordernis können mehrere Siebfraktionen mit einer Siebtrommel erzeugt werden. Mit Einbauten (Stopper, Beschleuniger) kann das Siebergebnis beeinflusst werden.

Die Sieblochung kann wahlweise in Rund- oder Rechtecklochung ausgeführt werden, bei Rundlochung auch mit Umwicklungsschutz. Der Trommelkörper liegt mit seinen Laufringen auf insgesamt vier Laufrollen mit Vulkollan-Bandagen. Die Drehbewegung des Trommelkörpers wird über ein oder zwei Laufrollen erzeugt, die ihrerseits über elektrische Getriebemotoren angetrieben werden.

Die Laufrollen sind auf dem Grundrahmen verschraubt. Eine axiale Druckrolle, die gegen einen Laufring drückt, verhindert, dass der Trommelkörper durch Drehbewegung und Trommelneigung eine axiale Bewegung erfährt. Der Grundrahmen steht auf Stützen, die auf Fundamenten verdübelt werden.